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Öffentliche Verkehrsmittel in Irland: Eisenbahn

Eisenbahn

Irland verfügt über ein ausgedehntes und umspannendes Schienennetz. Freilich war dieses in früheren Zeiten noch ausgeprägter, doch ist die Regierung bemüht, auch künftig wieder die meisten Ortschaften an das Netz anzuschließen. Millionen Menschen nutzen die Infrastruktur und auch die Gäste der grünen Insel profitieren davon. Zwischen Dublin und Belfast besteht zudem eine 2stündige Verbindung via Schnellzug.

Außerdem gibt es für den Abbau von Torf noch eine spezielle Schmalspureisenbahn im Land, welche neben dem öffentlichen Netz auf engeren Gleisen fährt. Diese Gleise sind nur zum Teil fest verlegt und werden je nach Bedarf und Torfabbau flexibel eingesetzt.

In der Regel fahren Dieselzüge, Elektrifizierung ist eher die Ausnahme. Gerade in den letzten Jahren wurde vieles modernisiert, die Züge und deren Ausstattung verbessert.
Die erste Eisenbahn in Irland verkehrte im Jahre 1834 zwischen Dublin und Kingstown. Rasch wurde das Netz verbreitert, auch um die Verbindungen zu den wichtigen Häfen zu verbessern. Industrie und Handel blühten auf, die Insel profitiert bis heute von der erschlossenen Infrastruktur.

In Dublin selbst fährt eine Straßenbahn. Eine U-Bahn wird gerade gebaut und steht in wenigen Jahren zur Verfügung. Unter dem Namen Luas transportiert die Straßenbahn jedes Jahr mehr als 25 Millionen Passagiere. Tickets lassen sich quasi überall, also an jeder Station, erwerben, sie sind violett gehalten in der Größe einer Scheckkarte. Es gibt Tagestickets oder auch Wochen- und Monatskarten. Einige Tickets erlauben zudem Benutzung von Bahn und Bus, ein Umstand, der sich gerade für Ausflüge in die nähere Umgebung der Hauptstadt lohnen mag. Unterteilt wird das Netz in eine rote und eine grüne Linie, welche unterschiedliche Stadtteile ansteuern und deren Fahrtwege sich im Zentrum der Metropole kreuzen.

Die eigentlichen Fahrtzeiten liegen zwischen halb 6 am Morgen bis eine halbe Stunde nach Mitternacht. Am Wochenende beginnt der Betrieb erst 6:15 Uhr, am Sonntag sogar erst kurz vor 7 Uhr.
Rollstuhlfahrer können problemlos zu steigen, alle Bahnen verfügen über Rampen und die Stationen selbst haben oft Lifte oder geeignete Rolltreppen. Im Ganzen wird die Luas als eines der sichersten und Benutzer freundlichsten Transportmittel überhaupt bezeichnet, Zusammenstöße mit Fußgänger oder anderen Verkehrsteilnehmern sind selten. Im September 2009 kollidierte eine Straßenbahn mit einem Bus, was jedoch in erster Linie auf menschliches Versagen zurückzuführen war. Besucher können das öffentliche Verkehrsnetz ohne Einschränkung nutzen und von der ausgezeichneten Vernetzung auf ihren Ausflügen profitieren.